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đź§± Die Mauer der Hoffnung: Eine Geschichte ĂĽber Licht, Schatten und die bittere Reue

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In einem grauen, sterilen Krankenhausflügel, weit weg vom Lärm der Außenwelt, teilten sich zwei Männer ein kleines Zimmer. Es war ein Raum, in dem die Zeit stillzustehen schien, gefüllt mit dem Geruch von Desinfektionsmitteln und dem leisen Summen der medizinischen Geräte. Die beiden Männer, Arthur und Viktor, litten an schweren Krankheiten, die sie ans Bett fesselten.

Ein Fenster zur Welt

Arthur hatte das GlĂĽck, das Bett direkt am einzigen Fenster des Zimmers zu haben. Viktor hingegen lag auf der anderen Seite, und sein gesamtes Sichtfeld bestand aus der kalten, weiĂźen Wand gegenĂĽber seinem Bett. Jeden Nachmittag durfte Arthur fĂĽr eine Stunde aufrecht sitzen, um die FlĂĽssigkeit aus seinen Lungen abflieĂźen zu lassen. Es war die heiligste Stunde des Tages.

In dieser Stunde begann Arthur zu sprechen. Er beschrieb Viktor die Welt da draußen mit einer Präzision und Poesie, die fast magisch war.

"Heute", sagte Arthur mit einem Lächeln, "ist der Park voller Leben. Die Trauerweiden hängen tief über den See, und die Enten führen ihre Küken stolz über das glitzernde Wasser. Die Stadt am Horizont leuchtet im goldenen Licht der Abendsonne, und junge Paare spazieren Hand in Hand unter den blühenden Kirschbäumen."

Viktor schloss die Augen. Durch Arthurs Worte konnte er die Farben sehen, den Duft des Grases riechen und das ferne Lachen der Kinder hören. Diese Beschreibungen waren sein einziger Grund, jeden Tag aufs Neue zu kämpfen. Arthur „schrieb“ mit seiner Stimme Bilder an Viktors innere Leinwand.

Das Gift der Eifersucht

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