Austritte und offene Verärgerung

Für zahlreiche Autofahrer ist der ADAC in erster Linie ein Pannenhelfer – kein moralischer Kompass. Sie zahlen zwischen 54 und 139 Euro jährlich, um im Ernstfall Hilfe zu erhalten. Stattdessen fühlen sich viele nun mit politisch gefärbten Botschaften konfrontiert. Die Folge: Austritte. „Die Zahl der Austritte umfasst aktuell eine mittlere vierstellige Zahl“, räumt eine ADAC-Sprecherin ein. Gleichzeitig melden sich zahlreiche Mitglieder mit Beschwerden und Fragen. Doch eine Entschuldigung? Die bleibt bislang aus – und genau das treibt die Spaltung weiter voran.
Der Versuch der Klarstellung

Der ADAC bedauert inzwischen, dass es zu Missverständnissen gekommen sei. Laut einer Sprecherin habe Gerhard Hillebrand eigentlich das Gegenteil gemeint – es aber missverständlich formuliert. Gegenüber BILD erklärt sie: „Der ADAC ist selbstverständlich gegen eine höhere Belastung von Autofahrern.“
Stattdessen habe man immer gefordert, den CO₂-Preis mit finanziellen Entlastungen zu verbinden, um eine Überforderung der Menschen zu verhindern. Diese Differenzierung kommt bei vielen Mitgliedern jedoch zu spät – und überzeugt längst nicht alle.
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