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Die verborgene Bedeutung von „SSSS“ auf Ihrer Bordkarte

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Flugreisen sind oft schon mit einer gewissen Anspannung verbunden, bevor der Passagier überhaupt den Flughafen erreicht.

Von der Koordination des Transports und der Gepäckkontrolle bis hin zur Orientierung im Terminal und der Überwachung der Boardingzeiten – Reisende müssen Dutzende kleiner Aufgaben gleichzeitig bewältigen. Lange Warteschlangen an der Sicherheitskontrolle, plötzliche Gate-Änderungen oder unerwartete Verspätungen können die Reise schnell anstrengend machen. Inmitten all dieses Trubels entdecken viele Reisende etwas Rätselhaftes auf ihrer Bordkarte – einen kurzen, vierstelligen Code, der ihnen zuvor noch nie aufgefallen ist.

Der Code „SSSS“ steht für „Secondary Security Screening Selection“ (Auswahl für eine zusätzliche Sicherheitskontrolle). Er wird von der US-amerikanischen Transportsicherheitsbehörde (TSA) verwendet, um Passagiere vor dem Boarding für eine zusätzliche Kontrolle auszuwählen. Reisende sind oft überrascht, da dieser Code nicht im Voraus angekündigt wird und meist erst am Flughafen sichtbar wird, wenn die Sicherheitskontrollen plötzlich länger dauern als erwartet.

Die SSSS-Kennzeichnung ist Teil des Secure Flight-Programms der TSA, einem risikobasierten Passagierkontrollsystem zur Verbesserung der Flugsicherheit.

Im Rahmen dieses Programms werden Passagierdaten – wie vollständiger Name, Geburtsdatum und Geschlecht – vor Reiseantritt analysiert. Diese Daten werden mit staatlichen Überwachungslisten abgeglichen und mit Datenbanken vertrauenswürdiger Reisender verglichen. Ziel ist es nicht, Personen ungerechtfertigt zu isolieren, sondern potenzielle Sicherheitsrisiken zu identifizieren und gleichzeitig Passagieren mit geringem Risiko eine effizientere Abfertigung an den Kontrollpunkten zu ermöglichen.

Wichtig ist, dass die Kennzeichnung mit SSSS nicht bedeutet, dass ein Reisender krimineller Aktivitäten verdächtigt wird. In vielen Fällen erfolgt die Auswahl zufällig. In anderen Fällen kann sie durch alltägliche und harmlose Faktoren ausgelöst werden, wie beispielsweise eine kurzfristige Ticketbuchung, ein internationaler Flug, unvollständige oder widersprüchliche Buchungsinformationen oder ein ähnlicher Name wie der einer Person auf einer Beobachtungsliste. Selbst Vielreisende ohne polizeiliches Führungszeugnis können gelegentlich diese Kennzeichnung erhalten.

Wird ein Passagier für eine zusätzliche Kontrolle ausgewählt, umfasst dieser Vorgang in der Regel gründlichere Verfahren als die üblichen Kontrollen an Kontrollpunkten.

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