Ich sah ihn an und erinnerte mich an all seine Opfer, die Nächte, in denen er sich Sorgen gemacht hatte, die Morgen, an denen er mich im Regen zur Schule begleitet hatte. Dann sagte ich leise: „Ich kann nicht. Ich gebe dir keinen einzigen Cent.“
Er nickte nur. Seine Augen waren voller Schmerz, aber er protestierte nicht. Er erhob sich leise, wie ein abgewiesener Bettler.
Doch bevor er gehen konnte, nahm ich seine Hand, kniete nieder und sagte: „Papa… du bist mein richtiger Vater. Wie könnte es eine Schuld zwischen uns geben? Du hast mir alles gegeben. Jetzt ist es an mir, für dich zu sorgen.“

Er brach in Tränen aus. Ich hielt ihn fest und weinte ebenfalls.
Von diesem Tag an lebte er bei uns. Meine Frau nahm ihn herzlich auf und behandelte ihn wie ihren eigenen Vater. Obwohl er alt war, half er noch immer im Haushalt, und wir verreisten oft zusammen.
Manchmal fragen sich die Leute: „Warum behandelst du deinen Adoptivvater so gut, wenn er dir vorher nicht viel geben konnte?“
Ich antworte immer: „Er hat meine Ausbildung mit seinem Blut und seiner Jugend bezahlt. Er ist zwar nicht mein Blut, aber in jeder Hinsicht, die zählt, ist er mein Vater.“
Manche Schulden lassen sich nicht mit Geld begleichen. Dankbarkeit hingegen kann stets mit Aufrichtigkeit, Liebe und Zeit erwidert werden.
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