Kann die Politik die Trendwende schaffen?

Um das Defizit abzubauen, wären laut Pestel-Institut jährlich 400 000 Neubauwohnungen nötig, tatsächlich entstehen jedoch kaum mehr als 200 000. Bund und Länder haben zwar Milliarden an Fördermitteln bereitgestellt, doch Fachkräftemangel am Bau, hohe Finanzierungskosten und lange Genehmigungswege bremsen den Fortschritt.
Nun fordern Verbände einen Bund-Länder-Pakt Wohnen: mehr sozial gebundene Wohnungen, Wiederbelebung der Wohngemeinnützigkeit, schnellere Verfahren und gezielte Sanierung leerstehender Bestände. Ob dieser Last-Minute-Plan gelingt, entscheidet sich in den nächsten Haushaltsverhandlungen – und damit auch das Schicksal von Millionen Wohnungssuchenden.
Bleiben Sie dran: Die kommenden Monate zeigen, ob Worte endlich in bezahlbaren Wohnraum umgemünzt werden.