5. Spätschwangerschaft (Drittes Trimester)
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Das Risiko: Die Besorgnis ist theoretischer Natur – die mögliche gebärmutterstimulierende Wirkung von Ingwer könnte das Risiko einer Frühgeburt oder Blutung erhöhen , insbesondere bei Risikoschwangerschaften oder solchen mit einer Vorgeschichte von Fehlgeburten/Blutungen.
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Evidenz: Solide klinische Daten belegen, dass Ingwer in Dosen bis zu 1 g täglich im ersten Trimester sicher und wirksam gegen Schwangerschaftsübelkeit ist . Im dritten Trimester ist Vorsicht geboten, nicht durch eindeutige Beweise belegt.
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Aktionsplan:
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Erstes Trimester: Bei kulinarischen Mengen (ca. 1 TL frisch gerieben) gilt es als sicher gegen Übelkeit.
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Drittes Trimester: Vermeiden Sie Nahrungsergänzungsmittel, Extrakte und große Tagesdosen. Konsultieren Sie Ihren Frauenarzt/Ihre Frauenärztin.
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Sicherere Alternativen gegen Übelkeit: Vitamin B6, Akupunktur/Akupressurbänder, kleine, häufige Mahlzeiten und proteinreiche Snacks. Pfefferminztee kann helfen, sollte aber nicht in großen Mengen getrunken werden.
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Die Medikamentenwechselwirkungs-Kurzliste
Ingwer kann Wechselwirkungen mit folgenden Substanzen haben:
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Antikoagulanzien/Thrombozytenaggregationshemmer: Warfarin, Aspirin, Clopidogrel, NSAR.
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Antidiabetika: Insulin, Metformin, Sulfonylharnstoffe.
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Antihypertensiva: Könnten theoretisch den Blutdruck weiter senken.
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Antazida/PPI: Können bei manchen Personen die Wirksamkeit beeinträchtigen.
Regel: Wenn Sie regelmäßig Medikamente einnehmen , besprechen Sie den Ingwerkonsum (über das gelegentliche Kochen hinaus) mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
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