Große Mengen Wasser, die während des Essens getrunken werden, verdünnen die Magensäure, verlangsamen die Verdauung und verursachen Blähungen oder Gasbildung.
Ein aufgeblähter Magen kann auch auf das Zwerchfell drücken, was das Herz beeinträchtigt und zu Folgendem führen kann:
- Herzklopfen nach dem Essen
- Erhöhte Herzfrequenz
- Ein Gefühl von Druck in der Brust
- Bessere Wahl: Trinken Sie etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten Wasser. Während der Mahlzeiten sollten Sie nur bei Bedarf kleine Schlucke trinken.
Intelligente Flüssigkeitszufuhr ab 60 Jahren
- Wählen Sie Wasser mit Zimmertemperatur.
- Trinken Sie lieber häufig kleine Schlucke anstatt große Mengen zu trinken.
- Trinkerinnerungen einstellen
- Vermeiden Sie es, unmittelbar vor dem Schlafengehen Alkohol zu trinken.
- Wählen Sie Wasser mit natürlichen Mineralien.
- Flüssigkeitszufuhr und Mahlzeiten trennen.
- Vertrauen Sie der Routine – nicht dem Durst – als Richtschnur für die Nahrungsaufnahme.
Abschließender Gedanke
Ab 60 geht es bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr nicht mehr darum, mehr zu trinken, sondern darum, bewusst zu trinken. Kleine Anpassungen in der Art und Weise und dem Zeitpunkt der Wasseraufnahme können die Belastung des Herzens deutlich reduzieren, die Verdauung verbessern, die Nierenfunktion schützen und das Risiko von Stürzen oder Herzinfarkten senken.
Bei diesen Gewohnheiten geht es nicht um Angst. Es geht darum, die sich verändernden Bedürfnisse des eigenen Körpers zu respektieren – und ein Leben zu unterstützen, das noch viel Kraft und Vitalität besitzt.