Nachdem ich sein Büro verlassen hatte, rief ich unsere Versicherung an. Ein Mitarbeiter bestätigte meine Befürchtung: Mark hatte eine Woche nach dem Unfall – während er angeblich bewusstlos war – einen Antrag auf Berufsunfähigkeitsrente gestellt.
Mir stockte der Atem. „Wer hat ihn gestellt?“
„Seine beauftragte Agentin. Krankenschwester Rebecca Hayes.“
Alles ergab plötzlich Sinn.
Das war kein Moment der Schwäche oder Verwirrung. Es war ein Plan. Ein lange durchdachtes Komplott. Und ich hatte einen Mann geliebt, der dazu fähig war.
Ich holte Lily früher von der Schule ab. Sie spürte meine Angst, noch bevor ich ein Wort sagte.
„Mama … hast du etwas herausgefunden?“
„Ja.“ Meine Stimme zitterte. „Dein Vater hat nicht nur so getan. Er und diese Krankenschwester – sie arbeiten zusammen. Für Geld.“
Lily schluckte schwer. „Sind wir in Sicherheit?“
Die Frage traf mich wie ein Schlag. Denn zum ersten Mal war ich mir nicht sicher.
An diesem Abend fuhr ich zurück ins Krankenhaus – nicht um Mark zu konfrontieren, sondern um Beweise zu sammeln. Ich wartete in der Nähe des Ausgangs, wo die Angestellten Pause machten. Nach einer Stunde kam Rebecca heraus und telefonierte. Ich folgte ihr mit Abstand.
„Mark muss unter Drogen bleiben, bis die Auszahlung erfolgt ist“, flüsterte sie. „Sie ahnt noch nichts.“
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