2. Deutlicher Rückgang bei Anträgen

Im ersten Halbjahr 2025 stellten nur noch 6.556 Menschen in Bayern einen Asylantrag. Das entspricht einem Rückgang von 58 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damals waren es noch über 15.000 Anträge. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann bezeichnet die Entwicklung als „beachtlich“ und betont, dass Bayern damit einen wichtigen Beitrag zur Steuerung der Migration leistet.
Die Gründe für diesen Rückgang sind vielfältig: Grenzkontrollen, verstärkte Polizeipräsenz und strengere Prüfverfahren. Auch die politische Debatte über Migration und Asyl hat dazu geführt, dass sich viele mögliche Antragsteller anders orientieren. Für Herrmann ist dieser Rückgang ein Signal, dass die Maßnahmen greifen
3. Mehr Ausreisen als Ankünfte

Erstmals seit vielen Jahren übersteigen in Bayern die Ausreisen die Zahl der Ankünfte. Diese Entwicklung gilt als historisch, da der Freistaat bisher für seine hohen Zugangszahlen bekannt war. Neben Abschiebungen spielen auch freiwillige Rückreisen eine entscheidende Rolle. Für viele Migranten sind die Perspektiven in Deutschland nicht mehr so attraktiv, wie sie einst schienen.
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