Die vorhandenen Kapazitäten in Unterkünften und Schulen seien weiterhin am Limit. Gleichzeitig betont er, dass Bayern auf dem „richtigen Kurs“ sei, um langfristig für Entlastung zu sorgen. Das Ziel bleibt: Migration steuern, nicht verhindern. Deshalb soll an den Maßnahmen konsequent festgehalten werden
7. Blick auf den Bund

Ob der Trend aus Bayern auch in anderen Bundesländern Schule macht, ist derzeit unklar. Bundesweit sinken die Asylanträge ebenfalls: Im gesamten Land gab es bis Mai 62.897 Anträge, deutlich weniger als im Vorjahr. Experten gehen von etwa 150.000 Anträgen für das gesamte Jahr aus. Doch Bayern ist mit seiner Kombination aus Grenzkontrollen, Bezahlkarte und politischem Druck ein Sonderfall.
Viele Bundesländer schauen nun genau hin, ob das bayerische Modell übertragbar ist. Die Bundesregierung hält sich mit Prognosen noch zurück. Sicher ist jedoch: Der bayerische Weg hat die Debatte über Asylpolitik und Migration erneut angeheizt – und könnte zu weitreichenden Änderungen führen
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