6. Zwischen Anspruch und Realität

Die Reaktionen auf das neue Gesetz könnten gegensätzlicher kaum sein. Während Regierungsparteien das Gesetz als großen Erfolg feiern, sprechen Vertreter von Tierschutzverbänden von halbherzigen Maßnahmen. Besonders der fehlende Wildtierschutz sorgt für Kritik. Auch die Höhe der Strafen wird von vielen als nicht ausreichend abschreckend empfunden – gerade im Hinblick auf systematische Vernachlässigung und Tierleid.
Zugleich wird die Frage laut, wie das Gesetz umgesetzt und kontrolliert werden soll. Denn auf dem Papier klingen vier Jahre Haft oder 60.000 Euro Strafe beachtlich – doch in der Realität liegt es an Polizei, Justiz und Veterinärbehörden, diese Sanktionen durchzusetzen. Gesetz ohne Durchsetzung ist für viele Aktivisten wertlos. Genau hier wird sich zeigen, ob die Reform mehr als Symbolpolitik ist.
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