Doch während die Wochen vergingen, geschah etwas Dunkles in Viktors Herz. Zuerst war es nur ein leises Flüstern: „Warum darf er das alles sehen und ich nicht? Warum ist das Schicksal so ungerecht?“ Die Dankbarkeit verwandelte sich in Neid. Viktor begann, die Stunden zu zählen, in denen Arthur am Fenster saß. Er fing an, Arthur zu hassen – den Mann, der ihm eigentlich das Leben schenkte. Der Wunsch, Arthurs Platz am Fenster einzunehmen, wurde zu einer Besessenheit. Er konnte nicht mehr schlafen. Seine Gedanken kreisten nur noch um diese eine Sache: Das Fenster.
Die Nacht der Entscheidung
In einer stürmischen Nacht wurde Viktor durch ein heftiges Husten und Keuchen geweckt. Arthur erlitt einen Erstickungsanfall. Im Dunkeln sah Viktor, wie Arthur verzweifelt mit zitternder Hand nach dem Notrufknopf suchte. Sein Körper bebte, und das Röcheln wurde immer schwächer.
Viktor lag nur wenige Meter entfernt. Ein einziger Knopfdruck seinerseits hätte die Krankenschwestern alarmiert und Arthurs Leben gerettet. Doch Viktor rührte sich nicht. Er starrte regungslos an die Decke, während er die Sekunden zählte. Er hörte, wie Arthurs Hand kraftlos vom Bett sank. Dann wurde es totenstill.
Die schockierende Wahrheit
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