Österreich hält am Bargeld fest
Während in vielen europäischen Ländern Karte oder Smartphone die Zahlungen dominieren, schwimmt Österreich gegen den Strom. Während man in den Niederlanden immer weniger Geldautomaten sieht und Markthändlerinnen und -händler stolz ihren QR-Code zeigen, werden in Österreich nach wie vor viele Zahlungen mit Scheinen und Münzen getätigt. Laut einer aktuellen Untersuchung zahlen mehr als sechs von zehn Österreicherinnen und Österreichern lieber bar. Was steckt dahinter, und warum behauptet sich Bargeld dort so stark?
NFC Zahlungsterminals
Bargeld als kultureller Anker
Für viele Österreicherinnen und Österreicher ist Bargeld nicht einfach nur eine Art zu bezahlen. Es steht für Verlässlichkeit, Stabilität und Selbstbestimmung. Gerade ältere Generationen fühlen sich mit physischem Geld in der Tasche wohler. Die greifbare Vorstellung von „Das habe ich, das gebe ich aus“ vermittelt eine Art Ruhe, die man mit einem schnellen Tippen aufs Terminal nicht erlebt.
Das Greifbare macht Ausgaben zudem bewusster. Wenn man einen Schein übergibt, sieht und fühlt man, wie das Geld verschwindet. Das ist etwas ganz anderes als kontaktloses Bezahlen, bei dem der Betrag im Handumdrehen verschwindet und man kaum registriert, dass man gerade bezahlt hat.
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