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Ich war verärgert, dass mein Großvater mir nur einen alten Bienenstock hinterlassen hatte, bis ich in die Bienenstöcke hineinsah – Geschichte des Tages

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„Weil du dich vor der Verantwortung gedrückt hast“, antwortete sie und deutete auf den vernachlässigten Bienenstand.

„Der Bienenstand? Diese nutzlose Bienenfarm?“, spottete ich.

Nur zur Veranschaulichung | Quelle: Pexels

„Es geht um Verantwortung, Robyn. Das wollte Opa für dich“, sagte Tante Daphne mit belegter Stimme.

„Hör mal, Tante Daphne“, protestierte ich, „ich habe Angst, gestochen zu werden!“

„Du trägst Schutzkleidung“, erwiderte sie. „Ein bisschen Angst ist normal, aber sie sollte dich nicht aufhalten.“

Zögernd ging ich zum Bienenstand. Als ich mich dem Bienenstock näherte, überkam mich ein Gefühl von Angst und Neugier. Ich zog dicke Handschuhe an, öffnete den Bienenstock und begann, den Honig zu ernten. Mein Herz klopfte.

Plötzlich stach mich eine Biene in den Handschuh. Ich hätte beinahe aufgegeben, doch dann überkam mich ein plötzlicher Anflug von Entschlossenheit. Ich musste das zu Ende bringen. Ich musste Tante Daphne beweisen, dass ich nicht die sorglose, verantwortungslose Vierzehnjährige war, für die sie mich hielt.

Beim Honigernten entdeckte ich im Bienenstock einen verwitterten Plastikbeutel mit einer verblassten Karte und seltsamer Schrift. Sie sah aus wie eine Schatzkarte, die Opa Archie hinterlassen hatte.

Aufgeregt steckte ich die Karte in meine Tasche und ging nach Hause. Ich ließ das halbvolle Honigglas auf der Küchentheke stehen, schlüpfte aus der Tür und folgte den Anweisungen auf der Karte in den Wald.

Während ich durch den vertrauten Wald wanderte, erinnerte ich mich an Opas Geschichten und musste über seine Erlebnisse schmunzeln.

Als ich eine Lichtung erreichte, die wie aus Opas Erzählungen entsprungen schien, lief mir ein Schauer über den Rücken. Es war genau der Ort, an dem er von dem legendären Weißen Wanderer des Waldes erzählt hatte, der meine kindliche Fantasie so beflügelt hatte.

Und da stand es, genau wie in seinen Geschichten – das alte Haus des Wildhüters, scheinbar von der Zeit vergessen, mit abblätternder Farbe und versunkener Veranda. „Opa saß immer hier mit uns, wir aßen Sandwiches und Kuchen, nachdem wir Honig gesammelt hatten, und erzählte uns seine unglaublichen Geschichten“, dachte ich, und eine bittersüße Nostalgie überkam mich.

Als ich den alten Baum an der Veranda berührte, konnte ich Opas neckische Warnung fast hören: „Pass auf, Kleiner.“ „Lass uns die mürrischen kleinen Gnome nicht stören“, als wären wir in diese unbeschwerten Nachmittage zurückgekehrt.

Nur zur Veranschaulichung | Quelle: Unsplash

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Ich fand den alten, versteckten Schlüssel und schloss die Hütte auf. Ich betrat eine Welt, die die Zeit vergessen hatte. Die Luft war erfüllt vom Geruch von Moder, und Staubkörner glitzerten im Sonnenlicht.

Dort, direkt vor meinem inneren Auge, stand auf einem staubigen Tisch eine wunderschön geschnitzte Metallbox. Darin war eine Nachricht von Opa, nur für mich:

„Meine liebste Robyn, in dieser Schachtel ist ein besonderer Schatz für dich, aber du darfst sie erst öffnen, wenn deine Reise wirklich zu Ende ist. Du wirst wissen, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. In Liebe, Opa.“

Ich war so neugierig, was darin war, aber Opas letzte Anweisung hallte in meinem Kopf wider: „Erst am Ende deiner Reise.“

Ich konnte seinen letzten Wunsch nicht ignorieren.

Ich setzte meine Reise in den Wald fort, aber nach einer Weile fühlte ich mich verloren.

„Diese Karte funktioniert nicht“, stellte ich fest, da ich keinen Weg aus dem Wald finden konnte. Ich weiß nicht, wann ich anfing zu weinen.

Nur zur Veranschaulichung | Quelle: Pexels

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Doch dann erinnerte ich mich an etwas Wichtiges. „Opa hat mir immer gesagt, ich soll ruhig bleiben“, sagte ich mir. „Ich darf nicht aufgeben.“ „

Dann hörte ich in der Ferne ein Geräusch wie das Knacken eines kleinen Astes, und es erinnerte mich an die Gruselgeschichten, die ich als Kind erzählt hatte. ‚Vielleicht hatte Tante Daphne recht, als sie mich warnte‘, dachte ich und sah mich um. Doch Opas Rat gab mir den Mut, weiterzugehen und mich durch die mich umgebende Wildnis zu tasten.

Ich holte tief und nervös Luft und versuchte, klar zu denken. Umzukehren schien eine gute Idee, aber im Dunkeln würde man im Wald kaum etwas sehen. Da war eine Brücke, die, von der Opa immer erzählt hatte … die könnte helfen, sagte ich mir.

Ich wischte mir eine Träne weg und richtete meinen Rucksack. ‚Okay, Robyn‘, flüsterte ich. ‚Lass uns die Brücke finden.‘

Doch diese Zuversicht hielt nicht lange an. Die Sonne ging unter und …“

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